Hoffnungsquelle für Kenias Kinder
„Bildung ist die mächtigste Waffe , um die Welt zu verändern.“
Nelson Mandela
Schulpatenschaften ermöglichen Kindern – besonders Mädchen – den Besuch einer Schule und somit die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Dadurch wollen wir die Frühverheiratung der Mädchen und Jungen und vor allem FGM – Genitalverstümmelung bei Mädchen – verhindern.
Binti, 12 Jahre alt, sollte wie so viele andere Mädchen verheiratet werden – alles war schon für die Genitalverstümmelung, die traditionell dazu gehört, vorbereitet. Ein großes traditionelles Fest war geplant. Im Gegenzug würde der neue Bräutigam (der schon mit 3 Frauen verheiratet ist) mehrere Ziegen dem Vater für Binti als Brautgabe geben. Die primary school würde sie nicht beenden können und eine Chance die secondary school zu besuchen hätte es für sie nicht mehr gegeben.
Fatuma´s Mutter ist alleinerziehend, hat es aber trotzdem ermöglicht, dass ihre Tochter nach der primary school mit einer Nähausbildung starten konnte. Aber schon bald war nicht mehr genug Geld für die Schulkosten da. Lag es da nicht nahe, sie zu verheiraten? Viele Männer hätten sie nur zur Frau genommen, wenn vorher eine sog. traditionelle Beschneidung (d.i. Genitalverstümmelung) durchgeführt worden wäre.
Zwei Schicksale als Beispiel für so viele andere Mädchen, die in Mwandogo / Kenia in derselben Situation sind.
Der sicherste Weg, ein Mädchen zu schützen, ist eine PATENSCHAFT. Daher wurde Im Januar 2020 unser Patenschaftsprojekt für Jugendliche und Kinder gestartet. Ziel ist es, Bildungsangebote zu schaffen, zu denen sie sonst keinen Zugang bekommen. Aber gleichzeitig geht es uns darum, dass Mädchen vor Genitalverstümmelung und Früh- bzw. Zwangsverheiratung geschützt werden. In der Küstenregion werden Mädchen häufig im Alter von 10-12 Jahren früh- und zwangsverheiratet. Mit unserem Patenschaftsprojekt wollen wir daher besonders diesen Mädchen die Möglichkeit geben, nach der primary school weiter zur Schule zu gehen. Chanzo Kenya geht mit dem Spendengeld aus Ihrer Patenschaft einen Vertrag mit den Eltern ein. Dieser Vertrag garantiert dabei die Unversehrtheit des gefährdeten Mädchens und andererseits die Bezahlung seiner Schulausbildung.
Wir wollen durch dieses bewährte Konzept das grausame Ritual der Genitalverstümmelung verhindern und den Mädchen leidvolle Erfahrungen und gesundheitliche Risiken ersparen. Vor allem wollen wir ihnen neue Hoffnung und Mut für ein selbstbestimmtes, glückliches Leben geben. Nur durch Bildung können sich diese Rituale verändern. Nur durch Bildung bekommen auch Mädchen und Frauen eine Chance, ihren Lebensunterhalt selber verdienen zu können, ihre Kinder zu ernähren und gesund zu leben. Auch Jungen erhalten durch unser Projekt „Lucky Students “ eine Unterstützung, um so ein Umdenken bei den Männern zu bewirken.
Seit 2020 konnten 79 Jugendliche, davon 55 Mädchen und 24 Jungen dank ihrer Paten:innen mit der secondary school starten. Wir konnten Binti und die anderen Mädchen vor der drohenden Verheiratung und Genitalverstümmelung schützen. Zusätzlich wird durch eine Patenschaft ermöglicht, dass ein 10-jähriges Mädchen eine primary school besuchen kann. Sie lebt in schwierigen familiären Verhältnissen und hat eine traumatische Erfahrung machen müssen. Sie erhält nun durch die neue Schule mehr Unterstützung. Für die Erlernung eines Berufs werden weiterhin 6 Mädchen und 1 Junge von ihren Paten beim Besuch des College oder der Berufsschule unterstützt. Jedes Jahr bringen wir durch unsere Keniaprojektreisen neue Informationen mit und suchen ab jetzt durchgehend Paten für Mädchen und Jungen, um ihnen den Besuch der secondary school oder des Colleges zu ermöglichen.
Werden Sie Teil des „lucky students“ Patenschaftsprojektes und schenken Sie Kindern und Jugendlichen das Glück, eine Schule besuchen zu können.
Durch eine volle (50€) oder kleine (25€) Patenschaft wird der Schulbesuch ermöglicht.
Sie unterstützen mit ihrer Spende oder Projektpatenschaft das Schulprojekt – für den Kauf von Material für Unterricht und/oder den Internatsbesuch, für Gesundheitsuntersuchungen, zur Prüfung auf Unversehrtheit und zur Vorsorge; bei Bedarf auch Kauf von Medikamenten oder Beteiligung an Operationskosten.
WIR suchen vor allem für Mädchen Paten für die secondary school und für Berufsausbildungen.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie die Projekte und Kinder unterstützen möchten. Die Patenschaftskosten der Berufsausbildungen sind abhängig von dem Beruf, den die Mädchen und Jungen erlernen wollen.
Das Schulsystem in Kenia ist aktuell in Kenia noch wie folgt aufgebaut:
8 – 4 – 4. Die Primary School dauert 8 Jahre, die Secondary School 4 Jahre und danach ca. 4 Jahre Studium bzw. eine kürzere Berufsausbildung. Der Besuch der staatlichen Schulen in Kenia ist zwar kostenfrei, jedoch fallen für Schuluniform, Schulbücher, Sportveranstaltungen, Ausflüge, Wachdienst an den Schulen, Boarding und Mahlzeiten Schulkosten an, die sich die Eltern häufig leider nicht leisten können.
Im Januar 2019 war auch Beate Dahmen das erste Mal in Kenia und hat sich im Dorf einen Überblick über die Situation verschaffen können. Sie lernte mehrere Kinder kennen, die ihre achtjährige Primary School beendet und aufgrund der guten Zeugnisse gerne weiter auf die Secondary School gehen würden. Die Kosten zum Besuch der Secondary School sind um mehrfaches höher, als bei der Primary School. Daher ist es für die Eltern, die häufig nur von der Landwirtschaft leben, nicht möglich diese Kosten für ihre Kinder aufzubringen.
Dies erhöht die Gefahr, das die 12-14 jährigen Mädchen von ihren Eltern früh verheiratet werden – häufig mit wesentlich älteren Männern (50-70 Jahre alt).
Oft wird dann auch, entsprechend der Tradition, eine Genitalverstümmelung bei den Mädchen (FGM – Female Genital Mutilation) durchgeführt.
Die Mädchen haben nach dieser schmerzhaften Prozedur häufig Infektionen, Blutungen und ein Leben lang Schmerzen beim Wasserlassen, Menstruation und Geburten. Dieses Ritual löst besonders psychische Probleme bei den Mädchen und Frauen aus, über die selten gesprochen werden. Während seines Kenia- Aufenthalts im Januar 2019 konnte durch Gregory Kasenges Einsatz eine solche Beschneidung bei dem Mädchen Binti in letzter Minute verhindert werden.
Seit Januar 2020 haben wir das Patenschaftsmodell Lucky students und Lucky kids begonnen. Dank der gefundenen Paten können nun 18 Mädchen und Jungen die Secondary School besuchen. Zusätzlich beendet ein Mädchen – Fatuma – ihre Nähausbildung und Kevin – ein junger Mann, der seine secondary school mit Erfolg beendet hat, kann den Führerschein zur Vorbereitung auf eine landwirtschaftliche Ausbildung machen.
Dies ist ein großer Erfolg. Durch eine persönliche Patenschaft – Lucky students – können Sie direkt ein Kind/ einen Jugendlichen für den Schulbesuch unterstützen. Da die Kinder für den Schulbesuch und das Internat, wie oben erwähnt, auch viele Materialien zusätzlich benötigen, gibt es den Bildungspool Lucky Kids. Hieraus helfen wir den Eltern, die benötigten Schulmaterialien zu finanzieren. Sie können durch eine nicht personengebundene Spende allgemein mithelfen, dass Kinder die Voraussetzungen für den Schulbesuch erfüllen können.
Wir bieten folgende Möglichkeiten der Patenschaft:
Lucky Students volle Schulpatenschaft für 50 € im Monat
Lucky Students kleine Schulpatenschaft für 25 € im Monat
Lucky students Teilpatenschaften ab 10€ / Monat ( nach Ihren Möglichkeiten ); mehrere Teilpatenschaften werden kombiniert.
Lucky Kids Bildungspatenschaft – monatliche/ halbjährliche/ jährliche Geldspende für den Patenschaftspool – möglich schon ab 1 Euro/Monat (für Schulmaterialien, Uniform, Material für das Internat/boarding)
“ jeder EURO hilft Kindern, Schritte in eine bessere Zukunft zu tun“
Möglich sind z.B. Familien-/Kollegen-/Freunde-Patenschaften, wo eine volle Patenschaft geteilt wird. Oder 2 Freunde/-innen übernehmen je eine kleine Patenschaft und teilen sich so die Patenschaft für ein Kind/ Jugendlichen.
Unsere Paten haben die Möglichkeit, persönlichen Kontakt zu „Ihrem“ Patenkind zu haben – in Form von Briefen, Fotos oder vielleicht auch durch einen Besuch des Kindes in Mwandogo in den Ferienmonaten April, August oder Dezember. Gerne nehmen wir von Chanzo Kenya auch einen Umschlag mit kleinen Geschenken für Ihr Kind (Taschenrechner, Geodreieck, Zirkel, Stifte etc.) mit, wenn wir nach Kenia fliegen.
Wir hoffen, Sie mit den oben genannten Ausführungen neugierig gemacht zu haben und freuen uns auf viele weitere Paten, die so den Mädchen und Jungen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Eine Kurzinformation und unseren Patenschaftsantrag zum Ausdrucken finden Sie ebenfalls hier auf dieser Seite. Entweder senden Sie uns diesen ausgefüllt zu oder Sie klären Fragen hierzu per Telefon oder persönlich bei einem Informationsabend. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit und wir werden Sie zu unserem Patenschaftsmodell umfassend informieren. Unsere Projektverantwortliche, Frau Beate Dahmen, beantwortet gerne Ihre Fragen.
Ein Kind mit einer guten Bildung hat die Chance auf einen guten Job und damit die Möglichkeit, den Weg aus der Armut zu finden.
Mit einer Schulpatenschaft über Chanzo Kenya wird einem Kind / Jugendlichen ein regelmäßiger Schulbesuch, Ausbildungsbesuch sowie die Teilnahme am Schulessen und ggfs. die Unterbringung in einem Schulinternat ermöglicht. Ebenso erhält das Kind / Jugendliche bei Bedarf eine medizinische Versorgung in der Schule.
Jeder Pate/In erhält bei Übernahme einer Patenschaft, sobald uns genügend Informationen zur Verfügung stehen, eine Patenschaftsmappe mit Bildern von seinem/ ihrem “ Patenkind“ und allen uns bis dahin verfügbaren Informationen zur Familiensituation. Sie können ebenfalls viele Informationen zum Land, dem Projektdorf Mwandogo, Schulsystem und über FGM (Female Genital Mutilation) darin nachlesen.
Die Patin / der Pate erhält jedes Jahr mindestens 1 x von Chanzo Kenya e.V., über seine E-mail, Informationen zum Schulverlauf und zur Situation und Entwicklung des Patenkindes.
Generell kann die Patin/ der Pate mit dem Patenkind Kontakt aufnehmen und schreiben, das geht aber nur in Englisch. Bei Bedarf übersetzen wir auch Ihre Briefe. Es wäre schön, wenn Sie in Ihren Briefen an Ihr Patenkind auch etwas über sich oder Ihre Familie schreiben oder Fragen, die Sie an das Kind/ Jugendlichen haben. Für die Kinder ist das oft der erste Brief, den sie in ihrem Leben erhalten werden. Daher sind Ihre Briefe oder Postkarten etwas ganz Besonderes für die Kinder. Sie freuen sich jederzeit besonders über Fotos oder auch Postkarten von ihrem Paten. Die Briefe sowohl der Paten, als auch der Kinder werden jeweils durch uns zugestellt. In der Regel erhalten Sie die Briefe der Patenkinder per E-mail von uns zugesandt. Im Verlauf der Schulzeit können Sie jederzeit und so oft sie wollen Ihrem Patenkind schreiben. Die Zustellung ihrer Post an das Patenkind in Kenia kann aber teilweise nur zeitverzögert erfolgen.
Grundsätzlich bieten wir den Pateneltern an, dass sie ihrem Patenkind einen DIN A4 Umschlag mit einigen nützlichen Utensilien für die Schule fertigmachen können. Diesen Umschlag mit dem persönlichen Brief haben wir bisher in unserem Gepäck mit nach Kenia genommen. Es kann aber auch sein, dass wir durch eine Frachtaktion Waren nach Kenia schicken und auf diese Weise ihre Päckchen mitsenden können. Inhalt Ihrer Schulpäckchen könnten sein: Schreibmaterial wie Hefte, Blöcke oder Kugelschreiber, Zirkel, Taschenrechner, Geodreieck, Lineal, Filz- oder Buntstifte, Seife und Haarschmuck für Mädchen ebenso wie Zahnbürste, Zahnpasta, oder kleines Spielzeug/ Spiel, um einiges zu nennen. Sie entscheiden selber, wieviel Sie in den Umschlag geben möchten. Generell sollte der Umschlag aber nicht mehr als 500-700g Gewicht haben. Weitere Briefe können über uns per Email, Post oder persönlich weitergeleitet werden. Die Jugendlichen schreiben ebenso an Ihre Paten und erzählen von sich, ihrer Familie oder dem Schulalltag. Generell ist es aber wichtig zu wissen, dass die Jugendlichen es nicht gewohnt sind, Briefe zu schreiben – das ist in Kenia nicht anders, als bei unseren Jugendlichen.
Die Übergabe der Päckchen oder Ihrer Post wird wenn möglich per Foto dokumentiert – ebenfalls erhalten Sie, sofern es uns möglich ist, zwischendurch aktuelle Fotos Ihres Patenkindes.
Schulen in Kenia erheben sogenannte schoolfees. Die Höhe variiert je nach staatlicher Schule geringfügig. Die Patenschaftsgebühr deckt diese monatlichen Schulkosten komplett ab. Dadurch kommen aber alle teureren bzw. privaten Schulen, in denen in der Regel die Qualität des Unterrichtes besser ist, leider nicht in Frage. Aber für die Kinder aus Mwandogo ist der Besuch der secondary school nicht selbstverständlich und daher sind sie froh, auch die staatlichen Schulen besuchen zu können. Die schoolfees entstehen dadurch, dass der Schulalltag Kosten erzeugt. Das fängt mit dem boarding/ Internat an, weil die Schulen immer relativ weit vom Heimatort entfernt sind, tägliche Mahlzeiten sowie medizinische und medikamentöse Versorgung. Dann braucht die Schule für die Schulausstattung, den Wachdienst und für die Sportveranstaltungen Geld. Ebenso für zusätzliche Schulmaterialien oder das Gehalt von Lehrern, die vom Staat nicht übernommen werden.
Die Patenschaftskosten betragen in unserem Verein 50 € /mtl. für eine volle lucky students Patenschaft. Damit die Patin / der Pate zu unseren Patenschaftsmodellen mehr Informationen bekommt, befindet sich im Anhang unserer Begrüßungsmail oder auf der Homepage auch eine kleine Kurzinformation dazu. Sie haben aber auch die Möglichkeit eine kleine Patenschaft, – kleine lucky students Patenschaft – für 25 € /mtl. zu übernehmen. Damit können die Schulkosten aber nur zur Hälfte gedeckt werden. Das bedeutet, dass wir einen 2. Paten brauchen. Wenn die Patin/ der Pate jemand anderen kennt, der/die auch eine solche kleine Patenschaft übernehmen möchte, dann kann ebenfalls eine Patenschaft für 1 Kind/ Jugendlichen gestartet werden. Ansonsten suchen wir zeitnah einen 2. Paten. Bisher haben sich auch diese Patenschaften gut bewährt. Ebenfalls lassen sich andere Patenschaftsmodelle zur Finanzierung einer Patenschaft organisieren; wie z.B. Familienpatenschaften, an denen mehrere Personen beteiligt sind oder auch eine Übernahme durch eine Gruppe von Freunden oder Kollegen. Hierzu bitten wir Sie aber, mit uns Rücksprache zu nehmen, damit wir Ihnen den Ablauf genau erklären können.
Eine Patenschaft für die secondary school dauert in der Regel 4 – 6 Jahre (Veränderung der Schulsituation durch Corona-lockdown) und endet durch die Abschlussprüfung dieser Schulform, KCSE = Kenyan Certificate of Secondary Education. Danach sprechen wir die Paten an und informieren sie über die Entwicklung ihres Patenkindes. Ihr Patenkind hat eventuell danach direkt die Möglichkeit eine Berufsausbildung zu beginnen oder ein Studium zu starten. Die Patenschaft kann dann vom Paten/ Patin, in Absprache mit uns, weitergeführt werden.
Paten haben aber auch jederzeit die Möglichkeit ohne Angabe von Gründen, die Patenschaft zu kündigen. Wir bitten aber, uns wenn möglich frühzeitig zu informieren, damit wir nach neuen Paten suchen können. Da dies nicht immer so einfach ist, hoffen wir, dass die Paten die Verantwortung für die Patenschaft für die volle Zeit übernehmen können.
Der Patenschaftsbetrag wird monatlich per Lastschrift eingezogen, damit wir regelmäßig zu den 3 Terms die Überweisungen durchführen können. Zum Datum des Lastschrifteinzuges erfolgen aber noch genauere Absprachen zwischen uns – Chanzo Kenya – und dem zukünftigen Paten / Patin. Es ist ebenso möglich, den Patenschaftsbetrag als Jahressumme per Lastschrift einziehen zu lassen.
Wenn die Kinder oder Jugendlichen in der Schule angemeldet sind, gibt jede Schule eine Materialliste heraus, welche benötigten Materialien vorher zu kaufen und bereitzustellen sind. Das sind Utensilien und Schulartikel, die wir hier auch kennen, wie Schulbücher, Hefte, usw. In Kenia ist es seit der britischen Kolonialzeit immer noch üblich Schuluniformen zu tragen. Diese müssen ebenfalls vorher und auch während der Schulzeit neu angeschafft werden. Passende Schulsportkleidung und feste Schuhe bzw. Sandalen gehören auch dazu. Die Jugendlichen müssen zum Schulstart aber noch sehr viele weitere Materialien wie z.B. Matratze, Moskitonetz, Waschschüssel zum Wäsche waschen, Besteck und vieles andere anschaffen. Dabei entsteht immer eine Summe von 150 – 300 €, je nach Schule, zum Start des 1. Schuljahres. Allein diese Summe ist oft schon der erste Hinderungsgrund für die Familien, ihre Kinder auf die secondary school schicken zu können. Alleinerziehende Mütter, Väter oder Omas und Tanten, die Waisen aufziehen, verfügen nicht über viele Möglichkeiten. Widrige Lebensumstände erschweren ebenfalls immer wieder das Ansparen von Geld für die Schul- oder Materialkosten. Unsere Intention ist natürlich, dass die Familien in ihrer Verantwortung als Eltern auch ihren Beitrag leisten und sich bemühen, für diese Dinge zu sparen. Elternschaft und Patenschaft sollen Hand in Hand gehen.
Wir gehen daher folgendermaßen vor: die Eltern der Kinder oder die Familien, wo sie aufwachsen, kreuzen an, welche Dinge sie in der Lage sind selber zu finanzieren. Daher lassen wir über Gregory Kasenge organisieren, dass die Gegenstände alle zentral in Ukunda eingekauft werden, damit ein Schulbesuch nicht daran scheitert, dass ein Schulkind/ Jugendlicher unvollständige Materialien hat.
Wir als Verein nutzen den Bildungspool lucky kids, aus dem wir Geld für die oben genannten Einkäufe entnehmen. Wenn uns die Paten dabei in irgendeiner Form unterstützen, ist das für uns eine große Entlastung bzw. Entgegenkommen. Ebenso ist es aber auch möglich ein Bildungspate zu werden und in diesen Pool direkt und wenn man möchte regelmäßig zu spenden.
Neben der Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen, können Sie auch Mitglied bei „Chanzo Kenya – Hoffnungsquelle für Kenias Kinder e.V.“ werden. Der jährliche Mindestbeitrag beträgt 24 € (entspricht 2€ /mtl.) und hat keine obere Beitragsbegrenzung. Antragsformulare finden Sie hier zum Ausdruck vorbereitet. Bitte ausgefüllt und unterschrieben an die Adresse des Vereins per Post zusenden oder eingescannt per E-mail.
Ihre Ansprechpartnerin bei uns im Verein ist Beate Dahmen. Als Projektverantwortliche organisiert sie von hier aus und durch jährliche Besuche in Kenia / Mwandogo den Ablauf der Patenschaft. Unterstützt wird sie durch Gregory Kasenge, der für die Informationen aus Mwandogo und Organisation in Kenia zuständig ist und durch die Vorstandsvorsitzende Barbara Becht.
Wir freuen uns, wenn unser Patenschaftsmodell IHNEN gefällt und SIE eine Patenschaft übernehmen wollen. Wir sind offen für jede Frage und Anregung Ihrerseits. Es ist für uns sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Begeisterung und Zufriedenheit an Ihre Freunde und andere Menschen vermitteln, damit wir in der Lage sind, jedes Jahr wieder viele Paten / Patinnen zu finden.
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